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Wort des Tages

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Kompensationssuchspiel

So many ideas, so less time. Doch die Zeit galoppiert und ich wünschte, ich hätte 48 Stunden am Tag. Um die beitragsfreie Zeit in diesem der temporären Verwahrlosung übergebenen Blog wenigstens einigermaßen zu überbrücken, kommt hier ein kleines QR-Code Suchspiel. Das verrät, wo ich morgen Mittag bis einschließlich Sonntagabend bin. Kleine Hilfe: Da, wo ich wohne, bin ich Auge in Auge mit dem Auge der Stadt. Viel Spaß beim Dekodieren. ;)

Neon!

Freitag, 13. November 2009

Geschicktes Marketing

Die schwierige Frage "Wie kann man den potenziellen Käuferkreis für ein schnödes Buchhaltungsprogramm mit dem desaströsen Spannungsbogen einer 10-stündigen Live-Angelsportübertragung doch noch signifikant steigern?" beantwortet das Unternehmen METRO in seinem jüngsten Non-Food Prospekt elegant und nachgerade sprachgenial. Wer möchte sich wohl nicht - je nach Tagesform immer oder zumindest ab und zu - als jemand bezeichnen, der Freude an seinem Beruf hat.

Ich hege jedoch Zweifel, ob die Freude durch den Einsatz von WISO Buchhalter 2010 nachhaltigen Bestand hat. Das bleibt sicher ein genialer Einmaltippfehler-Marketingansatz.

Neon!

Montag, 18. Mai 2009

Time-Out

Sometimes it's time for a time-out.

Neon!

Donnerstag, 2. April 2009

Definition: Muskeln

Wort des Tages: Muskeln

Neon!

Freitag, 19. September 2008

Yakult Frau im Schneidersitz

Yakult Frau im Schneidersitz

Es gibt Dinge, die verwirren mich. Sie rufen bohrende Fragezeichen in mir hervor, stürzen mich in beunruhigende Gedanken, verlangen mir Versuche ab, den- oder diejenige zu verstehen, der/die eine äußerst seltsame Verknüpfung primär unbedeutender Wörter gegoogelt und sich dabei in Teilen meines Blogs verlaufen hat.

Kein Zweifel: das personifizierte Böse gibt es. Dies kann jeder bestätigen, der Frau Araxe von der intendierten Köpfung eines bitterlich erkrankten Arbeitskollegen schreiben sah.

Bestimmt existiert auch Lymphknotenkrebs bei Hunden, wiewohl ich dazu wenig Hilfestellung geben kann, obgleich ich es wirklich gerne wollte. Aber die Yakult Frau im Schneidersitz war mir bis jetzt völlig fremd. Zu Yakult weiß ich nur, dass lebende Shirota-Gesundheitsbakterien schon nach einigen Stunden (den Magen überlebend) aktiv den Darm erreichen und man dann, im Schneidersitz wellnässend wellnessend, die Hände auf den Knien ruhend, Daumen und Zeigefinger einen Kreis bildend, mit geschlossenen Augen einige Minuten tief ein- und ausatmen soll. Dazu sagt man dann wiederholend "Guten Morgen, Gesundheit, guten Morgen, Yakult!". Dadurch fühlt man innerhalb von Sekunden seine komplette innere Kraft, gewinnt ein Gefühl prokotologischer Leichtigkeit, fördert das Wohlbefinden seiner ganz speziellen Darmflora und wird im weiteren Verlauf etwa 127 Jahre alt.

Nur die Frau im Schneidersitz kenne ich nicht. Womöglich ist die arme Frau von ihrer energetischen Darmflora überwältigt worden und musste aus Gründen eines überentspannten Schließmuskels die Werbespots einstellen. Vielleicht hat auch Dr. Minoru Shirota, der Wissenschaftler und Gründer der Unternehmens Yakult ein sehr schlechtes Ergebnis beim Ausprobieren der dem Yakult Aktionspack gratis beiliegenden Gehirntraining CD erreicht und sich furchtbar enttäuscht zur Ruhe gesetzt.

Es stört mich, dass ich nur spekulieren kann. Gerne würde ich die Yakult Frau im Schneidersitz mit angereicherter Darmflora persönlich kennenlernen. Ich vermute, es bleibt ein Traum. Nie wird sie mir persönlich sagen, dass es sich lohnt, den Darm täglich mit Yakult-Fläschchen zu pflegen. Weil mich das etwas traurig macht, habe ich heute den "Innere-Kraft-Newsletter" auf der yakult.de Seite bestellt. Jetzt weiß ich, was Laktose-Intoleranz ist und dass man seine Verdauung sorgfältig beobachten soll.

Ich fühle mich jetzt besser und habe das Gefühl, dass ich mit diesem Wissen bestimmt etwa 127 Jahre alt werde. Mit oder ohne Yakult.
Neon!

Freitag, 9. Mai 2008

Das SP3 "Zugriff verweigert" Problem

SP3 installation sucked.

And now for something completely different! Für all die Verzweifelten, die derzeit versuchen, das gerade freigegebene Windows XP Supportpackage SP3 zu installieren und dabei die Fehlermeldung "Access denied!" bzw. "Zugriff verweigert!" bekommen, habe ich nachfolgend einen Lösungsweg dokumentiert, an dessen Ende zumindest meine Installation gestern Nacht gegen 3:30 Uhr problemlos durchlief.

Die Zugriffs-Fehlermeldung entsteht, wenn SP3 die Aktualisierung der Registry vornimmt und an einen Schlüssel kommt, bei dem das System keine Administratorenrechte (mehr) hat. Danach bricht die Installation ab und wird rückabgewickelt. Bislang findet man zur Lösung dieses Problems im Web noch relativ wenig außer "Formatieren und Neumachen".

"Neon's Best Practices" für eine entspannte SP3 Installation:

1. Mit einem Benutzer im System anmelden, der über Administratorenrechte verfügt (hier im Beispiel "ADMIN"). Falls man nicht sicher ist, kann man dies in der Benutzerverwaltung
(Systemsteuerung-->Benutzerkonten) überprüfen.

2. Komplettsicherung der Systempartition (i.d.R. C:) durchführen - mindestens aber die Registry sichern. Don't blame me if you fuck it up.

3. XP SP3 als Komplettpaket herunterladen und in ein Arbeitsverzeichnis sichern (z.B. nach c:\temp).

4. Das Dienstprogramm subinacl herunterladen und installieren. Dieses Tool ist ein einfaches Kommandozeilenprogramm, mit dem man die Rechte für verschiedene Objekte (u.a. auch Registry-Schlüssel) ausgeben oder auch ändern kann.

Das Programm wird standardmäßig nach "c:\programme\windows resource kits\tools" installiert. Es ist empfehlenswert, die Datei "subinacl.exe" in ein kürzeres Arbeitsverzeichnis (z.B. "c:\temp") zu kopieren.

5. Start-->Ausführen, dann command zum Aufruf des Kommandozeileninterpreters eingeben und bestätigen

6. Folgende Befehle nacheinander eingeben und mit Eingabetaste bestätigen (der Text "ADMIN" ist durch den eigenen Benutzernamen mit Administratorrechten zu ersetzen):

c:
cd\temp
subinacl /subkeyreg HKEY_LOCAL_MACHINE /grant=ADMIN=f
subinacl /subkeyreg HKEY_CURRENT_USER /grant=ADMIN=f
subinacl /subkeyreg HKEY_CLASSES_ROOT /grant=ADMIN=f


7. Windows im "Safe Mode" neu starten. Das Starten im Safe Mode erreicht man durch Betätigung der Taste "F8" während des Startvorgangs. Hier gibt's weitere Infos zum Safe Mode Start und auch ein Utility für Leute, die die F8-Taste nicht rechtzeitig finden.

8. Nach dem Start im sicheren Modus die herunter geladene SP3 Installation aus Schritt 3 starten. Diese sollte nun ohne Probleme durchlaufen. Danach neu im Normalmodus durchstarten.

Good luck!
Neon!

Donnerstag, 24. April 2008

Angst vor'm Girls' Day?

Girls' Day

Heute ist Girls' Day 2008. Mädchen-Zukunftstag. Viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen bieten Mädels ab der 5. Klasse an, sich ein besseres Bild von Berufen zu machen, auch von solchen, "in denen bisher erst wenige Frauen arbeiten".

Der letzte Halbsatz klingt für uns Jungs ein wenig bedrohlich. Wenn wir Boys so etwas lesen, wünschen wir uns sofort auch einen Boys' Day. Ich zumindest. Ich bin ein aufrechter Verfechter von Chancengleichheit in alle Richtungen. Bestimmt gibt es Jungs, die auch gerne mal einen Tag als Hebamme, Arzthelferin, Großküchenmamsell oder Kindergärtnerin arbeiten würden.

Wahrscheinlich wäre ich aber als Hebamme zu ungeduldig. Ich würde sicher sagen: "Frau XY, wenn Sie jetzt nicht endlich anfangen, sofort massiv mitzupressen, breche ich den Boys' Day und Ihre Geburt hier und jetzt für mich ab". Das würde sicher bei der werdenden Mutter und ihren Anverwandten nicht gut ankommen. Auch wenn die Eltern mittags zur Abholung im Kindergarten einträfen und alle ihre Kinder in Handschellen auf der stillen Treppe wiederfänden, gäbe es für mich als Boys' Day Kindergärtnerin einiges zu erklären.

Gerade lese ich, dass ein Mann gestern Deutschland's "Beste Sekretärin 2008" geworden ist. Der 32-jährige Marc-Oliver S. setzte sich im Finale gegen neun (!) Sekretärinnen durch. Bestimmt schaffte er es kaltlächelnd, sich während des Maschineschreibtests bei 300 Anschlägen pro Minute noch die Lippen rot zu schminken.

Plötzlich bin ich gar nicht mehr so wild auf einen Boys' Day. Wir Jungs sind schon viel weiter als die Mädels. Wo diese noch versuchen, in unseren Berufen Fuß zu fassen, gewinnen wir schon Wettbewerbe in ihren. Das ist sehr cool! Obwohl ich mir wahrscheinlich sehr überlegen würde, in einer Männereckkneipe stolz zum Besten zu geben, dass ich heute "Beste Sekretärin 2008" in Deutschland geworden sei. Mann muss ja nicht jedes weibliche Kompetenzfeld erobern.

Neon!

Donnerstag, 6. März 2008

Extrempunktbestimmung

Leben des Galilei

Extrempunktbestimmung durch 1. Ableitung gebrochen rationaler Funktionen. Textstellenanalyse in Brecht's "Leben des Galilei". Das ist ja so cool, wenn man einen Obersekundaner schwitzen sieht und sich dann aufgrund des Ex-Mathe/Deutsch-LK mal so richtig das Hemd aufreissen kann. Das ist street-cred, baby! Oh Mann, aber hoffentlich hat's ihn nicht noch mehr verwirrt.

Neon!

Mittwoch, 27. Februar 2008

Bedeutungsschwangere Suchbegriffe

Strange Keywords

Ich beneide die Leute bei Google. Oft aber auch nicht. Wenn man Zugriff auf alle in Google eingegebenen Suchbegriffe hätte, hinge es wahrscheinlich sehr vom aktuellen Gemütszustand ab, ob man sich vor Lachen einnässt oder sich manisch-depressiv ans nächste Seil hängt.

Heute fühle ich mich irgendwie sehr ambivalent. Denn "Ich sträubte mich gegen das Korsett" klingt schon fast wie ein abgeschlossener Kurzroman, wie ein Film von Truffaut oder Louis Malle, spannend, emotional aufrührend, das Ende offen lassend. Eine wirklich interessante Ansammlung von Wörtern, die irgendjemanden da draußen zu meinem Blog führten.

Ich bin froh, dass ich nicht weiß, wer diese bedeutungsschwangeren Worte eingegeben hat. Bestimmt ist es ein 75-jähriger Rentner aus Castrop-Rauxel, der gerne Stöckelschuhe trägt und auf rot lackierte Fußnägel steht. Oder eine Frau mit Atembeschwerden, die sich ängstlich und verzweifelt den seltsamen Begierden ihres extrembehaarten Macho-Mannes zu entziehen versucht. Das zu wissen wäre mir schon sehr unangenehm. Weil ich nichts dagegen unternehmen könnte - außer Frau Araxe zu bitten, die nächste Voodoo-Puppe zu basteln.

Neon!

Donnerstag, 14. Februar 2008

Ich lebe jetzt!?

Ich lebe jetzt!

Auf meinem Schreibtisch steht eine Karte mit drei Wörtern. Kürzlich fand ich Sie in meinem Briefkasten. Ich grübelte über Herkunft und Bedeutung des schnörkellosen Imperativs mit dem so auffordernden Ausrufezeichen. Wer könnte mir wohl so etwas schicken?

Womöglich eine Buchwerbung, dachte ich, für einen dieser motivierenden Leitfäden zur spirituellen Selbsterweckung? Vielleicht ein direkter, persönlicher Gruß von Tom Cruise mit einer herzlichen Einladung für ein kostenfreies Scient*logy-Auditing? Gar die kreative Postkarte eines Freundes, der findet, dass wir es endlich wieder häufiger krachen lassen sollten? Oder die letzte Nachricht einer Ex-Freundin, die jetzt ihr großes Glück gefunden hat und mich subtil daran teilhaben lässt?

Zügig wendete ich die Karte, bevor mein Gehirn mir noch abwegigere Erklärungen vorschlagen würde. "An alle Haushalte mit Tagespost" stand da. Pffftt, die ist gar nicht an mich persönlich? "Die einen leben ihr Leben. Die anderen genießen ihr Leben in vollen Zügen." Aha, also doch eine geschickte Neukunden-Werbung von Bahnchef Mehdorn?

"Einfach und schnell zum Mitnehmen: Wunschbeträge zwischen 1.500,- EUR und 50.000,- EUR. Ihre Citib*nk Privatkunden AG". Erst daneben stand bescheiden, dass das Mitnehmen den Mitnehmenden auch etwas kostet. Ahrg, nur ein schnödes Kreditangebot. Da muss meine Selbsterweckung wohl doch noch etwas warten. Und meine im Auditing sicher zu entdeckende schlimme Jugend auch. Und meiner Ex-Freundin kann ich auch noch nicht bewegt gratulieren. Aber meinen Freund H. könnte ich mal wieder anrufen, um es alsbald richtig krachen zu lassen. Gute Karte! Jeden Tag schaue ich sie an und überlege, wie ich diesen Tag besonders gestalten kann.

Notiz an mich selbst: Demnächst Mail an Citib*nk schreiben - Kredit unnötig. Werbung hervorragend und privat recycle-fähig. Weiter so!

Neon!

In a neon wilderness

he was restless

Come On

and tune in to the bittersweet symphony

Sonnet

Life is either a daring adventure or nothing. To keep our faces toward change and behave like free spirits in the presence of fate is strength undefeatable.”

(Helen Keller - American Author and Educator who was blind and deaf. 1880-1968)



neonwilderness[AT]ymail[DOT]com

Weeping Willow

Quasi Bates Hotel in...
Quasi Bates Hotel in Neuauflage.
Mahakala - 17. Dez, 17:03
Also bei mir ist sie...
Also bei mir ist sie auch nicht. Hoffentlich ist sie...
NeonWilderness - 17. Dez, 16:42
Mein
ist Frau Araxe jedenfalls nicht. Geringelt oder ungeringelt.
pathologe - 17. Dez, 16:19
Sein oder nicht Sein,...
Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage ...
Mahakala - 17. Dez, 15:58
Frau Araxe ringelt doch...
Frau Araxe ringelt doch nicht mehr - die ist jetzt...
NeonWilderness - 17. Dez, 15:34
durchringeln etwa?
durchringeln etwa?
pathologe - 17. Dez, 15:26
Mein Gott, dieses Blog...
Mein Gott, dieses Blog stürzt ins Bodenlose! Wenn...
NeonWilderness - 17. Dez, 15:23
Nicht ohne meine Ringelsocken!
Nicht ohne meine Ringelsocken!
Mahakala - 17. Dez, 15:15

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Zuletzt aktualisiert: 17. Dez, 17:03

Lucky Man