The next great Uri Neon
Wie jeder weiß, haben intelligente Leute (sie ist Anwältin), die auch noch einen Global Blackberry besitzen, meist eine derart beeindruckende Geisteskraft und Mentalstärke, dass sie oft von Stewardessen gebeten werden, während Start und Landung ihr Denken zu reduzieren. Es war natürlich unnötig, sie zu fragen, ob ihr das beim Hinflug auch passiert war.
Dann traf es mich aber wie ein Blitz. Denn schließlich sind wir verwandt und verfügen in gewissem Umfang über die gleichen smarten Gene in unserer überragenden DNA. Abends setzte ich mich also vor meinen Laptop und suchte nach einer angemessenen Demonstration meiner mentalen Stärke - und es funktionierte auf Anhieb: Seitdem schreibe ich Blogbeiträge, in dem ich mein Gehirn dazu bringe, Buchstaben via Bluetooth an meinen Laptop zu senden. Wie Sie gerade lesen können, klappt das ganz hervorragend.
Die schlechte Nachricht ist, dass jedesmal, wenn ich beginne, mich auf den ASCII Zeichensatz zu konzentrieren, die Abwärme meines Gehirns das Problem der globalen Erwärmung derart verstärkt, dass ein Polarpinguin stirbt. Das zwingt mich oft, mich kurz zu fassen.
Ich muss schließen! Da die Mikrowelle defekt ist, habe ich heute die Verantwortung dafür übernommen, die zur Vorspeise vorgesehene Suppe allein durch meine knisternde Gehirnleistung zu erhitzen.
Neon!
P.S. Auf Basis der Länge dieses Blogbeitrags rechne ich damit, dass dadurch etwa 17 Polarpinguine und 5 Polarbären ihr Leben verloren haben. Ich werde deswegen heute Nacht noch lange wachliegen und an mir zweifeln!
Bessere, weil politisch korrekte Antwort: "Ich habe meinen Frieden mit Global Warming gemacht und setze knallharte, für jedermann sichtbare Zeichen: Morgens beim Rasieren lasse ich das Licht meines Rasierspiegels bewußt ausgeschaltet. Wenn das jeder machen würde, könnte man es bestimmt auch vom Mond aus sehen".