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Donnerstag, 24. April 2008

Angst vor'm Girls' Day?

Girls' Day

Heute ist Girls' Day 2008. Mädchen-Zukunftstag. Viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen bieten Mädels ab der 5. Klasse an, sich ein besseres Bild von Berufen zu machen, auch von solchen, "in denen bisher erst wenige Frauen arbeiten".

Der letzte Halbsatz klingt für uns Jungs ein wenig bedrohlich. Wenn wir Boys so etwas lesen, wünschen wir uns sofort auch einen Boys' Day. Ich zumindest. Ich bin ein aufrechter Verfechter von Chancengleichheit in alle Richtungen. Bestimmt gibt es Jungs, die auch gerne mal einen Tag als Hebamme, Arzthelferin, Großküchenmamsell oder Kindergärtnerin arbeiten würden.

Wahrscheinlich wäre ich aber als Hebamme zu ungeduldig. Ich würde sicher sagen: "Frau XY, wenn Sie jetzt nicht endlich anfangen, sofort massiv mitzupressen, breche ich den Boys' Day und Ihre Geburt hier und jetzt für mich ab". Das würde sicher bei der werdenden Mutter und ihren Anverwandten nicht gut ankommen. Auch wenn die Eltern mittags zur Abholung im Kindergarten einträfen und alle ihre Kinder in Handschellen auf der stillen Treppe wiederfänden, gäbe es für mich als Boys' Day Kindergärtnerin einiges zu erklären.

Gerade lese ich, dass ein Mann gestern Deutschland's "Beste Sekretärin 2008" geworden ist. Der 32-jährige Marc-Oliver S. setzte sich im Finale gegen neun (!) Sekretärinnen durch. Bestimmt schaffte er es kaltlächelnd, sich während des Maschineschreibtests bei 300 Anschlägen pro Minute noch die Lippen rot zu schminken.

Plötzlich bin ich gar nicht mehr so wild auf einen Boys' Day. Wir Jungs sind schon viel weiter als die Mädels. Wo diese noch versuchen, in unseren Berufen Fuß zu fassen, gewinnen wir schon Wettbewerbe in ihren. Das ist sehr cool! Obwohl ich mir wahrscheinlich sehr überlegen würde, in einer Männereckkneipe stolz zum Besten zu geben, dass ich heute "Beste Sekretärin 2008" in Deutschland geworden sei. Mann muss ja nicht jedes weibliche Kompetenzfeld erobern.

Neon!

In a neon wilderness

he was restless

Come On

and tune in to the bittersweet symphony

Sonnet

Life is either a daring adventure or nothing. To keep our faces toward change and behave like free spirits in the presence of fate is strength undefeatable.”

(Helen Keller - American Author and Educator who was blind and deaf. 1880-1968)



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Weeping Willow

Quasi Bates Hotel in...
Quasi Bates Hotel in Neuauflage.
Mahakala - 17. Dez, 17:03
Also bei mir ist sie...
Also bei mir ist sie auch nicht. Hoffentlich ist sie...
NeonWilderness - 17. Dez, 16:42
Mein
ist Frau Araxe jedenfalls nicht. Geringelt oder ungeringelt.
pathologe - 17. Dez, 16:19
Sein oder nicht Sein,...
Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage ...
Mahakala - 17. Dez, 15:58
Frau Araxe ringelt doch...
Frau Araxe ringelt doch nicht mehr - die ist jetzt...
NeonWilderness - 17. Dez, 15:34
durchringeln etwa?
durchringeln etwa?
pathologe - 17. Dez, 15:26
Mein Gott, dieses Blog...
Mein Gott, dieses Blog stürzt ins Bodenlose! Wenn...
NeonWilderness - 17. Dez, 15:23
Nicht ohne meine Ringelsocken!
Nicht ohne meine Ringelsocken!
Mahakala - 17. Dez, 15:15

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Zuletzt aktualisiert: 17. Dez, 17:03

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