Freitag, 6. Januar 2012

Auf dem Weg zum Emir

Also eigentlich habe ich gar keine Zeit für dieses Posting. Ich bin nämlich auf dem Weg zum Emir! Das mal vorab! Und dieser ständige Druck von Blogabonnenten nach einem neuen Beitrag - da fühlt man sich schon irgendwann als Opfer. Letztlich gibt es doch auch Persönlichkeitsrechte, ja auch Menschenrechte, selbst für Twoday-Blogger und auch deren Freunde, deren Abonnenten; und ich möchte nicht Blogger auf einer Plattform sein, wo man nicht mal einen Tag nichts schreiben kann. Das will ich auch mal sagen!

Ehrlich, ich habe in keinem Moment ernsthaft über einen Rücktritt von meinen Blogverantwortlichkeiten nachgedacht. Ich nehme diese Verantwortung gerne wahr, ich habe sie vor über fünf Jahren übernommen und ich möchte nach weiteren fünf Jahren eine Bilanz vorlegen, dass ich ein guter, erfolgreicher Blogger war; ich mache das nämlich mit Freude und aus Überzeugung und weiß, dass ich hier und auf anderen Blogs nichts Unrechtes getan habe. Selbstverständlich war auch nicht alles richtig, was ich getan habe, denn ich war auch oft in 117+, das gebe ich gerne zu.

Aber ich habe die ganzen Jahre viel Unterstützung von meinen Lesern und Leserinnen, meinen Freunden und Abonnenten erhalten. Klar, ich muss mein Verhältnis zu meinem Blog neu überdenken, neu ordnen, anders mit dem Medium umgehen. Vielleicht muss man die Situation auch menschlich verstehen. Wenn man zehn Termine am Tag hat, und Kunden, und Friseur, und Pediküre und alles, und erfährt, dass Dinge während dieser Zeit auf anderen Blogs veröffentlicht werden, wo man mit Unwahrheit in Verbindung, wo man letztlich doch wieder in 117+ endet, dann muss man sich auch mal vor sich selbst stellen dürfen. Das wiederum ist menschlich, aber man muss eben als Blogger die Dinge so im Griff haben, dass einem das eben nicht passiert. Und trotzdem ist man Mensch, und man macht Fehler.

Wir müssen auch aufpassen, dass überhaupt noch Menschen bereit sind, sich dieser Sache - auch im Internet, wenn Sie da sehen, was da über mich auf anderen Blogs alles verbreitet wird an wilden Phantasien -, dann kann ich nur sagen, da müssen wir doch auch sehen, dass solche Menschen wie ich noch bereit sind, sich der Öffentlichkeit zu stellen, in die Öffentlichkeit zu gehen.

Eines möchte ich hier ganz klar feststellen: ich habe nie versucht, einen anderen Blogbeitrag zu verhindern! Und in Bezug auf mein Blog habe ich nur darum gebeten, einmal den ein oder anderen Tag abzuwarten, bis ich die Zeit habe, wieder etwas zu schreiben. Übrigens, wenn jemand bei mir übernachtet, nehme ich ihm/ihr immer 150 EUR ab, auch Freunden und Abonnenten, das sind ganz normale, übliche Konditionen.

Leute, ich habe ein nachhaltiges Interesse an meinem Blog, es voranzubringen. Und ich erwarte jetzt auch von allen die Kraft und Disziplin, uns nicht gegenseitig die Blogs vollzuwulffen. Denn es kommen schwierige Zeiten auf uns zu. Und da braucht es eben auch problemgeläuterte Twoday-Blogger wie uns, die sich diesen Aufgaben zuwenden können.

So, jetzt muss ich aber wirklich zum Emir!
Neon!

Samstag, 24. Dezember 2011

And so this is Christmas

Happy Xmas to the near and dear ones!

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Gefährlicher Frauentauschhandel

Kürzlich las ich, dass 65% aller Frauen leichten Herzens zehn IQ-Punkte abgeben würden, wenn sie dafür einen gefühlten oder tatsächlichen Schönheitsmakel ausgleichen könnten: 32% wünschten sich eine Kleidergröße weniger, 29% größere Brüste, 21% längere Beine, 18% entschieden sich für weniger Falten. Hochbegabte Mensaclub-Mitgliederinnen könnten gleich mehrfach zugreifen und sich für schlappe 40 IQ-Punkte runderneuern - andere würde vielleicht die Angst umtreiben, dass ihr IQ anschließend ins Negative saldiert und sie doof wie ein Stück Nutellabrot zurücklässt. Wo läge wohl der tatsächliche Grenznutzen eines Tausches von IQ-Punkten gegen Attraktivität? Wie viele Punkte darf Frau maximal hingeben, damit sie nachher nicht redet wie Heidi Klum oder Lindsay Lohan?

Diese Überlegungen sind rein hypothetischer Natur - dachte ich zumindest, bis ich letzte Woche den Fuß mal wieder in das Fitti meines Vertrauens setzte. Jetzt weiß ich: Das Tauschszenario ist kein Hirngespinst einer plappernden Frauenzeitschrift, sondern bereits in vollem Gange! Die Name aus rein redaktionellen Gründen geändertUschi ist der lebendige Beweis, dass exzessives Tauschen in einem tragischen Desaster endet. Ich fürchte nämlich, die Uschi hat bei erster Gelegenheit alles an IQ hergegeben, was sie im Portfolio hatte. Nicht, dass das jemals besonders viel gewesen wäre! Sicher wähnte Uschi ihre Tauschausgangsbasis auch wesentlich höher, sonst hätte sie wohl nicht gleich die ganze Palette anvisiert.

Uschi hat locker 2 Kleidergrößen weniger, seit ich sie das letzte Mal im Fitti sah. Sie hat sich von A-Cups auf C-Cups katapultiert und Beine so lang wie Nadja Auermann. Leider ist Uschi jetzt auch so blöd wie ein Stück Waldweg. In der riesigen Halle mit Fitnessgeräten weiß man immer genau, wo die Uschi gerade ist. Das liegt zum einen daran, dass sie oft vor Schmerzen schreit, wenn sie sich mal wieder in einem Kabelzug verklemmt oder einen Kinnhaken von einer zurückschnellenden Butterflyeinheit kassiert hat. Zum anderen hört man etwa alle 5 Minuten das laute metallische Knallen eines 100kg-Gewichtsblocks, der - wenn die Fixierung unter Spannung herausgezogen wird - unnatürlich schnell zu Boden rauscht.

Uschi sieht jetzt wirklich ganz passabel aus - das muss man neidlos anerkennen. Doch leider ist Uschi durch den tragischen IQ-Tausch nun auch rasend schnell überfordert, z.B. von jeder Art von Gerätesport. Ich seufze jedes Mal tief und voller Mitleid, wenn sie mal wieder den Stift ihrer höhenverstellbaren Sitzeinheit herauszieht, während ihr wohlgeformter Hintern dort noch Platz greift. Manchmal tönen markerschütternde Schreie durch die Halle und Mittrainierende am Nachbargerät raunen mir beruhigend zu: "Keine Sorge! Das ist nur die Uschi!".

Ich warte auf den Tag, an dem ich Uschi leblos vor einem Kinetik-Trainingsgerät finde, mit dem sie sich unabsichtlich erwürgt hat. Ich werde traurig sein und wahrscheinlich aus Solidarität die Frauenzeitschrift verklagen, die Uschi durch IQ-Tauschideen in den Tod getrieben hat. Ich hoffe sehr, dass Uschi das einzige Opfer bleiben wird - gerade auch hier auf Twoday. Falls jemand mit mir über seine Problemzonen sprechen möchte, bevor die IQ-Entscheidung ansteht: ich stehe gerne zur Verfügung.

Neon!

In a neon wilderness

he was restless

Come On

and tune in to the bittersweet symphony

Sonnet

Life is either a daring adventure or nothing. To keep our faces toward change and behave like free spirits in the presence of fate is strength undefeatable.”

(Helen Keller - American Author and Educator who was blind and deaf. 1880-1968)



Weeping Willow

Victorian is total überbewertet,...
Victorian is total überbewertet, Herr Mahakala!...
NeonWilderness - 7. Jan, 02:24
Im Victorian, und die...
Im Victorian, und die Vroni ist auch dabei!Diktiergerät...
Mahakala - 7. Jan, 01:13
Also mit Heiligen, Bischöfen...
Also mit Heiligen, Bischöfen und Implantatträgern/Innen...
NeonWilderness - 7. Jan, 01:10
Meinetwegen müssen...
Meinetwegen müssen Sie keine Implantate tragen,...
rinpotsche - 6. Jan, 20:18
Ach, Sie meinen sicher...
Ach, Sie meinen sicher das mit den Brustimplantaten,...
NeonWilderness - 6. Jan, 20:02
Sie bloggen immer so...
Sie bloggen immer so saumäßig integer, Herr...
rinpotsche - 6. Jan, 19:44
Kai, alter Schwerenöter...
Kai, alter Schwerenöter und Boulevardbratze, ich...
NeonWilderness - 6. Jan, 19:33
Nicht, dass ich hier...
Nicht, dass ich hier den Diekmann raushängen lassen...
Mahakala - 6. Jan, 18:32

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Lucky Man

 


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