Musik

Donnerstag, 9. Juni 2016

Ohrwurmmusiktipps

Wo wir denn grad bei Musiktipps sind, hier noch zwei mehr oder weniger aktuelle Songs, die wahre Ohrwurmqualität haben und sich garantiert in der cerebralen Nachsummecke festsetzen:

The Beths — Whatever

The Beths sind eine vierköpfige Band aus Neuseeland mit subtil sprödem Charme und einem Sound irgendwo zwischen einer englischen Ideal mit Annette Humpe, Blink-182 und einer rockigeren Version der Bangles. Klingt verrückt, hört sich aber am Ohr gut an.

Weitere Stücke der Beths sind auf Soundcloud zu finden; hier zum Reinhören noch dieses:

Zwingender Alternativtipp für hämatomanische Blogger/innen natürlich "Warm Blood":

Twenty One Pilots — Stressed Out

Twenty One Pilots sind ziemliche Crossover-Spezialisten, auf die auch schon Dr. Dre oder Eminem aufmerksam geworden sind. Demgemäß klingt das alles auch schon sehr viel POP-main­streamiger, aber allemal sehr unterhaltsam und mit witzigen Videoclipideen umgesetzt. Im Bereich Musik­video­professiona­lisierung können sich The Beths hier auf jeden Fall noch etwas abschauen.

Als weiterer 30-Sekunden-Previewtipp von ihrer Soundcloud-Seite empfiehlt sich "No Twoday", ähm sorry, "Not Today":

Dienstag, 7. Juni 2016

Sigur Rós

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Ihre Songtitel wie Hoppipolla oder Gobbledigook könnten gut als Name für ein IKEA Boxspringbett oder einen Höhlentroll aus Mittelerde durchgehen. Doch trotz der für deutsche Augen ulkigen Liedgut­benamsung habe ich selten eine ernsthaftere und authentischere Gruppe kennengelernt. Seit ich den Southside Festivalauftritt von Sigur Rós gesehen habe, war ich spätestens ab dem Song Svefn-G-Englar unwiderruflich interessiert — und es ist für jemanden, der selbst Gitarre spielt, gar nicht mal so einfach zu verdauen, wie Sänger „Jónsi“ Birgisson mit einem Cellobogen die Saiten seiner E-Gitarre bearbeitet.

siehe auch: offizielles Video von Svefn-G-Englar

Sigur Rós ist eine in den Neuzigern gegründete isländische Band, die einen eigenwilligen, manchmal düsteren, immer mystischen Stil aus Post-Rock, Psychodelic und Ambient professionalisiert hat. Birgisson singt mit hoher Falsett-Stimme eine Mischung aus isländisch und einer selbst erfundenen Kunstsprache und so geht es als Zuhörer auch niemals um das Verstehen oder Gutfinden oder Mitsingen der Lyrics, auch nicht um ein musikalisches Gemeinschaftserlebnis, sondern immer um das individuelle Einlassen auf und Miterleben der unglaublichen Klangräume, die Sigur Rós erzeugen.

Die Melodien und Arrangements folgen einem präzisen, faszinierenden Design, oft mit einem pulsierenden, sich selbst verstärkenden Aufbau wie hier bei Ára Bátur, aufgenommen in den Abbey Road Studios.

Ich bin nicht sicher, was genau die Ursache ist, dass mich diese Musik berührt. Vielleicht aktiviert sie meine verschütteten, grego­rianischen Choral-Rezeptoren als ehemaliger Kurzzeit-Messdiener, vielleicht erinnert sie mich an die Kinderlied­harmonien meiner Mutter, wenn ich krank im Bett lag, vielleicht macht es mich einfach glücklich und zufrieden, wenn ich die Musik und die Naturschönheiten des Olsen Olsen-Videos auf mich wirken lasse.

Sigur Rós ist dieses Jahr wieder auf Welttournee. Für Rheinländer sind die Festivals in Belgien und Holland die am besten erreichbaren Konzerte:

  • Dour Festival, Dour/BE (16. Juli)
  • Lowlands Festival, Biddinghuizen/NL (20. August)

Ich werde mich wohl per Motorrad auf den Weg nach Holland machen; etwas mehr als 2 Stunden pro Strecke ist nun wirklich kein Aufwand für eine Sigur Rós Erfahrung.

Mittwoch, 23. März 2016

Joris im ZAKK Düsseldorf

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    Sehr fairer Preis für einen mitreißenden Konzertabend
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    Lange Schlangen vor dem ZAKK in Düsseldorf
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    800 Fans drängten sich in die Halle und auf die Empore
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    Als Support / Aufwärmer spielt Florian Ostertag als Solist fünf Songs
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    Dann endlich Joris — Sound, Licht- und Bühnenshow einfach brillant
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Kaum aus dem Urlaubsrückflieger gefallen, geht's für den kleinen Neon nach einem kurzen Wochenende schon gleich wieder weiter nach Birmingham, wo diese Woche die Spring Graduation Ceremony mit der Ausgabe der Masterzertifikate ansteht — inkl. zwangseinheitlicher Mietrobe mit Universitätswappen für 45,- GBP und organisiertem Hochwerfen identischer Graduation Caps. Brillantes Geschäftsmodell: keine Robe, kein Zertifikat — bei zighundert Graduates an dem Tag verdient sich der Vermieter für die zweistündige Überlassung der Robe auf jeden Fall mal eine goldene Nase.

Ich hingegen freue mich auf das Joris-Konzert im Düsseldorfer ZAKK, das eigentlich schon im Februar stattfinden sollte, aber wegen einer Schulter-OP des Hauptprotagonisten auf März verschoben werden musste. Hat man nicht so oft, dass die Parkplätze am und um das ZAKK so knapp werden, aber das Konzert ist, wie auch fast alle der noch anstehenden »Hoffnungslos Hoffnungsvoll« Tourauftritte, natürlich restlos ausverkauft. Kein Wunder, seit Joris' Bekanntheitsgrad mit der Veröffentlichung des grandiosen Debütalbums im letzten April durch die Decke ging.

Florian Ostertag wurde von Joris als Support-Act eingeladen und spielt zu Beginn als Warm-Up einige seiner Songs der vergangenen Jahre. Naja, ganz hübsch, die Musik, mir allerdings ein bißchen zu schematisch und gleichmäßig, allerdings hat er's als Solo-Act auch nicht ganz einfach, mit Gitarre oder Mandoline das Schlagzeug-Playback seiner mitgebrachten JVC-Tonbandmaschine taktvoll zu begleiten. Immerhin hat er der Versuchung widerstanden, sich noch Becken auf den Rücken zu schnallen, die zusätzlich mit den Füßen gespielt werden. Das ist anerkennenswert, außerdem sind Stimme, Gitarre und Harmonien ja durchaus hörenswert, wie man z.B. hier begutachten kann:

Als Joris mit den ersten Basstakten auf die Bühne springt, kommt sofort Bewegung in die Menge von 800 eng stehenden Fans und es wird schlagartig 10° Grad wärmer in der Halle. Nach den ersten Joris-Songs wird Freestyle-Rapper Ralf als Freiwilliger aus dem Publikum auf die Bühne geladen, um mit der Gruppe einen improvisierten Rap zu performen (Respekt, Ralf, and lots of street credibility!). Joris spielt in der Folge alle Songs des »Hoffnungslos Hoffnungsvoll« Albums — wirklich absolut grandios, sehr gefühlvoll, individuell, variantenreich, mal leise, mal laut, eben auf den Punkt perfekt ohne dass es auch nur einmal einstudiert wirkt. Ich bin beeindruckt von dem 26-jährigen, der ernsthaft, authentisch und selbstironisch zwischen den Songs mit dem Publikum kommuniziert und in diesem Alter schon so gute Texte und Kompositionen hervorbringt.

Die Bandmitglieder auf allen Plätzen sind top, beherrschen ihre Instrumente hervorragend, spielen konzentriert und harmonieren optimal; vor allem merkt man ihnen den gemeinsamen Spaß auf der Bühne an. Großartige Stimmung auch im Parkett, die Menge tanzt, rudert abwechselnd mit den Armen und/oder übernimmt das Singen der Texte, rotbäckige Mädchen kreischen und hyperventilieren, wenn sie nicht gerade zwischendurch ihren Facebook-Stream kontrollieren (herrje, diese Unfähigkeit zur Fokussierung werde ich nie verstehen).

Nach über 2 Stunden und zwei Zugaben geht's nach langem Applaus raus aus dem ZAKK. Auf dem Weg zum Auto singe ich immer noch Im Schneckenhaus.

 Wenn's am schönsten ist
und du nichts mehr vermisst,
dann mach die Augen auf...

Wer noch Karten bekommt, sollte sich das unbedingt auch gönnen.

Konzert-Clip Joris, ZAKK Düsseldorf, Song "Hoffnungslos Hoffnungsvoll", 0:56m

Samstag, 2. Februar 2013

Tipp: Tocotronic

Zwanzig Jahre Tocotronic haben soeben mit dem im Januar erschienenen zehnten Album "Wie wir leben wollen" einen würdigen Meilenstein bekommen.

Flüssige, eingängige Pop/Rock-Rhythmen, die einem bald nicht mehr aus dem Ohr wollen und in sonderbarem Kontrast zu der komplexen, ausgefeilten Textlyrik stehen. "Wie wir leben wollen" ist eine wunderbare Klangwelt aus 17 Song-Preziosen, aufgenommen auf dem Unikum einer 1958er (natürlich analogen) Telefunken-4Spur-Tonbandmaschine, deren Sound einem Lust macht, mal wieder eine alte Beatles oder Steve Hackett Vinylscheibe auf den Drehteller des hoffnungslos verstaubenden Plattenspielers zu legen.

Die Songtexte: allesamt in leicht ironischem Unterton verfasste Lebensrezensionen, Selbstreflektionen, Zukunftshypothesen, weder schmalzig noch larmoyant noch übermäßig eigengnädig (Textzitat 'Im Keller': "Hey - ich bin jetzt alt, hey - ich bin bald kalt, im Keller wartet schon der Lohn. Ich war keiner von den Stars, ich war höchstens Mittelmaß, doch schwere Arbeit war es nicht, für mich").

Schöne, wohl gesetzte Worte in frisch-arrangierten Kombinationen finden sich in allen Stücken ('Auf dem Pfad der Dämmerung': "Alle sollen mich begehren, und mich mit Gewicht beschweren, in die Leere will ich kriechen, um mich solls nach Erdbeer'n riechen"), regen an zum Gedankenfließenlassen und sind Balsam auf die durch omnipräsente Mainstream-Einheitsdudelei dauerblutenden Ohren.

Und so schließe ich diesen dringlichen Musiktipp mit einem der nettesten Komplimente, das man seinem Lebensabschnittspartner machen kann: "Um Dämonen zu vertreiben, will ich für dich nüchtern bleiben." und "Warte auf mich auf dem Grund des Swimmingpools!".

Neon!

Tocotronic - "Wie wir leben wollen" Album Player (Direktlinks ab 0:06)
alternativ auf Deezer
    Reinhörtipps:
  • Im Keller
  • Auf dem Pfad der Dämmerung
  • Chloroform
  • Eine Theorie
  • Wie wir leben wollen
P.S. Vorschlag als neue Hymne für Untermieter im Gruselkabinett: Song 'Chloroform' - "Verschweig mir deinen Namen, behalte ihn für dich, zeig mir dein Erbarmen und operiere mich". ;)

Freitag, 18. Dezember 2009

Happy Holidays with Pomplamoose

Gerade hat mich Herr Banger auf die Spur dieses supersympathischen Duos gesetzt. Und sowieso ist das genau die Musik, die man für den Start in die ruhigeren, letzten Dezembertage braucht. Wunderbares Arrangement, witzig präsentiert. Da bekommt man richtig Lust, mal wieder selbst Musik zu machen. *"Gitarre stimmen" auf ToDo-Liste schreib*

Edit 03/14: Geändert auf DailyMotion-Video

Happy Holidays to all of you! Mehr von Pomplamoose gibt's übrigens hier.
Neon!

P.S. Herr Mahakala - würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich Sie im Rahmen dieses "Give a Goat" Programms nach Afrika verschenke?

Dienstag, 12. Mai 2009

High-End Voodoo

OK, primär dient das natürlich dazu, um Frau Faust noch mehr unter sanften Druck zu setzen, endlich eine Kostprobe ihrer geschulten Sangeskünste zu posten. Ja ja ja, ich will sie einfach lasziv ins Laptop-Mikrofon hauchen hören. ;)

Zum anderen wirkt die Takamine immer äußerst beruhigend auf mich, wenn ich echt sauer bin, also richtig stinkig, also echt unausstehlich, also dann, wenn Mann soweit ist, den originären Skorpion auszupacken. Also wenn die Erde bebt und Lava spuckt und am liebsten explodieren will, weil sie dann schnell weg kommt.

Wenn Kohorten von Mitmenschen angesichts eines einzigen Blickes ernsthaft darüber nachdenken, Suizid zu begehen. Wenn um mich herum Pflanzen ihre Blätter abwerfen, weil sie erhoffen, dadurch gnädig behandelt zu werden und überleben zu dürfen. Wenn mein Hund von selbst in die Platz-Haltung geht und allerängstlichst den Kopf zwischen die Pfoten vergräbt. Dann, wenn Vögel generell kurz erwägen, sich dafür zu entscheiden, tot vom Himmel zu fallen, sprich dann, wenn das siebte Zeichen droht, ist Zeit für die Takamine und Dsus4(add9). Sie beide retten die Welt.

Dann, nach einer kurzen Zeit, bin ich wieder bei mir, und der Himmel hellt wieder auf, und die Vögel zwitschern wieder und der Hund will unverfroren schon wieder was zu fressen. Also alles wieder ganz normal. Takamine ist High-End-Voodoo! Beware, baby!

Sunrays and Saturdays - Neon Wilderness (Original von Vertical Horizon)

Edit 03/14: GoogleDrive MP3 source
Edit 09/16: Switched to Dropbox hosting (Public Google Drive terminated)
Edit 03/17: Switched to Webspace hosting (Public Dropbox terminated)

Samstag, 25. Oktober 2008

Forth

The Verve - Forth

Was für ein unglaubliches Jahr, 1997, vor 11 Jahren, als The Verve mit Urban Hymns ihr unfassbar geniales Meisterwerk heraus brachten, das mich damals aufwühlte, mein Synonym und später sogar die Vorlage für den Namen dieses Blogs bestimmte. Es ist ein warmes, vertrautes Gefühl, an seine Wurzeln zurückzukehren. Heute halte ich "Forth" in den Händen, das neue Album der wieder vereinigten Verve.

Flashback-Rückblenden mit geschlossenen Augen. Niemals wieder habe ich in so kurzer Zeit mehr gelernt über das Leben wie auf diesem wilden, unbeschreiblich pulsierenden Projekt in Frankfurt, mit 25 Kollegen/Innen aus 10 Nationen auf einem globalen, eng durchgeplanten Projekt mit Roll-out über 4 Kontinente.

Zum Beispiel lernte ich Vodkatrinken von Lars, dem Dänen, aufregendes Tanzen von den Französinnen Aude und Selena, etwas über Crossdressing von den Australiern Ivan und Gavin, wie man aus Nichts geniale Snacks macht von Jiri, Alena und Eniko aus Ungarn, und von Carmen, Liseta, Salva, Mayte und Eduardo spanische Flüche (Achtung!: "Hace un calor que te cagas”, “Me cago en la leche”, "De puta madre"), von Kari und Rachel, wie man nach einer durchtanzten und durchfeierten Nacht morgens beim Marriott-Checkin wirklich blendend aussehen kann, von Baiba, Dallas und Susan, dass amerikanische Hamburger exzellent schmecken können, wenn sie handgemacht sind, von John, Joseph und David, dass man Fosters Bier durchaus vor, nach oder parallel zu Caipirinha trinken kann.

Und Michaël, dem Belgier, verdanke ich The Verve. Irgendwann Ende 1997 gab er mir die CD und seine Augen glänzten. Und ich schrieb ihm in einer Mail zurück "I love this CD. I guess I won't give it back to you. Sorry.". Leider schaffte ich es nie, sie live zu sehen: das Torhout-Festival in Belgien, für das wir schon Karten hatten, wurde abgesagt und einige Zeit später trennten sich The Verve. Richard Ashcroft und Nick McCabe waren schon damals sowas wie die Unvereinbarkeit von Richard Burton und Elizabeth Taylor in der Musik.

Wow, und plötzlich sind sie wieder da. Schon die ersten Sounds bringen die Gefühle zurück - nicht dass sie besser wären als damals, aber genau so vertraut und gut, bei Sit and Wonder, Love is Noise und Judas, die melodische Stimme Ashcrofts zu den psychedelischen Gitarren-Riffs McCabes, die immer noch aus einer anderen Welt stammen. Fast 65 Minuten Verve Musik ist mehr als man erwarten durfte, obwohl Ashcroft schon immer etwas zur selbstverliebten, epischen Vertiefung neigte. Aber der beste Song kommt tatsächlich zum Schluss: Appalachian Springs.

I took a step to the left
I took a step to the right
And I saw myself and it wasn’t quite right
Yeah, a step to the dreams
Slippin’ out, slippin’ in and out of dreams.

Gute Worte, und ich weiß sofort für mich, was sie bedeuten, was sie mir ganz persönlich bedeuten...

Keine einfache Musik, nicht schnell zu konsumieren, aber es wird viel Zeit bleiben, sich langsam in sie zu verlieben. Wie es heißt, streiten sich Ashcroft und McCabe schon wieder wie die Kesselflicker. Mit der nächsten CD darf man also allerfrühestens in 11 Jahren rechnen. Sehr schade, aber ich werde warten...

Neon!

Montag, 28. Januar 2008

Magische Nummer(n)

tmn

Zuallererst habe ich den rein visuellen Eindruck, als hätte man vier knuffige Hobbits aus dem Auenland mit der Kelly-Family gekreuzt und sie dann einen Vertrag über Werbung für Weight Watchers unterschreiben lassen.

Doch die Musik, die die zwei pummeligen Geschwisterpärchen aus England abliefern, ist allerfeinster Indie-Pop-Sound der Kategorie "handgemachte Weltklasse". Mehrstimmige Harmoniegesänge, unglaubliche Melodien, perfekt abgestimmte Gitarrensounds, überraschende Tempo- und Lautstärkewechsel - man möchte meinen, die "Mamas and the Papas" und "Crosby, Stills, Nash and Young" haben sich soeben reinkarniert und nennen sich jetzt "The Magic Numbers".

Zum Reinhören empfehle ich die "Undecided EP" sowie folgende Quellen: Risiken und Nebenwirkungen: Diese Gute-Laune-Musik verdrängt sofort jeden Anflug von Depression und ersetzt in CD-Länge mindestens einen vollen Apothekenüberfall. Es kann passieren, dass man beginnt, sich beim Zuhören Blumen ins Haar zu flechten und auf YouTube nach Woodstock-Filmschnipseln zu suchen. Potenzieller Ohrwurmbefall.

Neon!

Dienstag, 17. April 2007

My Star Spangled Banner

Zur Feier des neu angelegten esnips-Accounts hier mal etwas Hochnotpersönliches, Selbsthandgespieltes, Selbstgesungenes, Selbstaufgenommenes, Selbstschlechtgemixtes, entstanden auf einer Takamine EAN-15C nebst temporären Einsatzes einer Ibanez SA-160 QMAM.

Dieser Song-Mix beinhaltet die zwei wohl popu­lärsten Lieder überhaupt: Judy Garland’s „Over The Rainbow“ aus dem Film „Wizard of Oz“ und eine sehr persönliche Fassung der amerikanischen Nationalhymne „Star spangled banner“. Anfang ist entsprechend laut kratzbürstig, aber ich finde, es gehört als Gegensatz zu dem nachfolgenden, ruhigeren Stück einfach dazu. Hoffe, es gefällt.

Star Spangled Banner - Neon Wilderness (Original von Seeking Homer)

Edit 03/14: GoogleDrive MP3 source
Edit 09/16: Switched to Dropbox hosting (Public Google Drive terminated)
Edit 03/17: Switched to Webspace hosting (Public Dropbox terminated)

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Entgleisungen
Gemalte Lebenserfahrung
Musik
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