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Besuch vom Geist der vergangenen Weihnacht

Ghost of the Christmas Past

Gestern Nacht besuchte mich der Geist der vergangenen Weihnacht. Vielleicht lag es daran, dass ich Freitagabend "Scrooged" ansah, einen Film, den, seit ich ihn zum ersten Mal während einer unwirklichen, stürmischen, endzeitartigen Hurrican-Nacht in einem einsamen Vorstadthotel in Palm Springs sah, mich stets am Ende zu Tränen rührt, dann, wenn der schwarze, stumme Junge von Bill Murray's Sekretärin Grace wieder zu reden beginnt und alle in den Song "Put a little love in your heart" einstimmen.

Ich sah also bestimmt zum 10.Mal, wie die drei skurrilen Weihnachtsgeister der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einem zynischen Bill Murray eine harte Lektion in Menschlichkeit und Nächstenliebe erteilten und wie immer schnürte es mir am Ende die Kehle zu, als der kleine Calvin nach fünf Jahren zum ersten Mal spricht und "God bless us, every one" sagt. Was letztlich ein für alle mal beweist, dass auch Atheisten sehr sehr sentimental sein können.

Später dann fiel ich in einen tiefen Schlaf und bald darauf erschien auch mir der Geist der vergangenen Weihnacht. Er führte mich ein paar Jahre zurück nach Heidelberg auf den Weihnachtsmarkt und ich sah ein kleines, 3-jähriges Mädchen, das zum ersten Mal auf einem Kinderkarussell saß, noch etwas ängstlich, aber mutig lächelnd die aufmunternden Blicke der zwei Erwachsenen suchend, die eng umschlungen jede ihrer Runden verfolgten. Der Geist der vergangenen Weihnacht ließ mich die Bilder der duftenden Gassen und Stände sehen, mich schnuppern an Bratwürsten und Glühweinen. Ich sah uns ganz nah beim All-you-can-eat-Chinesen, von ruhigen diskreten Beichtstühlen träumend, lachend und glücklich erzählend, irgendwann den Buggy zum Parkhaus an der Heilig-Geist-Kirche schiebend, wissend, dass der kleine Racker erst schläft, wenn wir in unseren Autos auf der Autobahn sind.

"Warte", rief ich schlafend dem Geist der vergangenen Weihnacht zu, "lass mich noch nicht aufwachen". "Du kannst die Vergangenheit nicht festhalten!", flüstert er in meinen Traum, "aber ich sage es gerne dem Geist der zukünftigen Weihnacht". Geister können Wünsche sehen, ohne dass man sie ausspricht, denke ich noch, während meine Gedanken weiter in der Nacht Karussell fahren und nach vertrauten Gerüchen schnuppern.

Neon!

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In a neon wilderness

he was restless

Come On

and tune in to the bittersweet symphony

Sonnet

Life is either a daring adventure or nothing. To keep our faces toward change and behave like free spirits in the presence of fate is strength undefeatable.”

(Helen Keller - American Author and Educator who was blind and deaf. 1880-1968)



neonwilderness[AT]ymail[DOT]com

Weeping Willow

Wegen der Quitten oder...
Wegen der Quitten oder weil Frauen (vgl. Frau Monsterkeks)...
NeonWilderness - 2. Jan, 03:19
Gibt's da in der Statistik...
Gibt's da in der Statistik nicht einen "Stabmixerindikator"?...
NeonWilderness - 2. Jan, 03:18
Ja sicher. Wahrscheinlich...
Ja sicher. Wahrscheinlich sitzt Ihnen Ramona dabei...
NeonWilderness - 2. Jan, 03:14
Das wünsch ich Ihnen...
Das wünsch ich Ihnen auch, Frau Faust. Und Gesundheit,...
NeonWilderness - 2. Jan, 03:09
was mich interessieren...
was mich interessieren würde: wie lange erfreuen...
rebhuhn - 2. Jan, 01:03
Ich würde gerne...
Ich würde gerne so ein Glas Marmelade haben.
Mahakala - 1. Jan, 21:23
Stabmixer reimt sich...
Stabmixer reimt sich jedenfalls nicht auf Vibrator!...
Mahakala - 1. Jan, 21:22
Das hatte ich übrigens...
Das hatte ich übrigens sofort nach dem Erscheinen...
Eugene Faust - 1. Jan, 20:25

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Zuletzt aktualisiert: 2. Jan, 03:19

Lucky Man