Think for a minute

Es gibt Menschen, denen schlägt das Leben immer wieder in die Fresse. Nicht mir. Mir geht's ganz OK. Heute Nacht denke ich an meinen Freund. Und ich hoffe und wünsche so sehr, dass alles gut wird.
Neon!
NeonWilderness - Do, 4. Dez. 2008, 03:40
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caliente_in_berlin - 4. Dez, 09:15
Ich hoffe und wünsche mit Dir.
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NeonWilderness - 4. Dez, 17:13
Danke dir.
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Marv (Gast) - 5. Dez, 11:55
In meinem Leben ist meine Tochter das Wichtigste, das Wertvollste, das Bedeutendste. Und das ist sie, weil ich nichts und niemanden schmerzlicher vermissen würde als sie, wenn sie nicht mehr da wäre. Meine Tochter ist 4. Sie ist gesund. Das allein sollte mich jeden Tag zu einem glücklichen Menschen machen. Leider vergesse ich das viel zu oft. Danke für die Erinnerung daran. Ihrem Freund und dessen Sohn wünsche ich, dass beide dieser Krankheit genügend Kraft entgegensetzen können.
NeonWilderness - 5. Dez, 15:29
Vielen Dank für Ihren nachdenklichen Kommentar und Ihre Wünsche. Mein Sohn ist 13 Jahre älter als Ihre Tochter und es wäre auch für mich das Schlimmste und Undenkbarste, wenn er jetzt an Krebs erkranken und gar daran sterben müsste.
Viele haben eine naive Hoffnung, dass irgend jemand (da oben oder hier unten) für eine "gerechte" Gleichverteilung von Leid sorgt, aber leider ist das nicht so. Das alles ist ein perfider Zufall. Und wenn du auf der Koordinatenachse des Lebens in der Ecke der statistischen Leid-Häufung steckst, dann haut's dir halt öfter die Beine weg. Obwohl du es weder provoziert noch "verdient" hast.
Mein Freund hat's wohl irgendwie in diese mörderische Ecke geschafft. Gerade im letzten Jahr hat er sich wieder hochgerappelt und sich eher Anderes "verdient" als diese schreckliche Nachricht so kurz vor Weihnachten. Aber es scheint nicht aufzuhören.
Und weil Glück so ein flüchtiges Gut ist, ist Ihre Methode, sich dessen bewusst zu werden und die Abwesenheit von Leid mit den geliebten Menschen zu genießen, so oft es geht, die einzig Richtige.
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Viele haben eine naive Hoffnung, dass irgend jemand (da oben oder hier unten) für eine "gerechte" Gleichverteilung von Leid sorgt, aber leider ist das nicht so. Das alles ist ein perfider Zufall. Und wenn du auf der Koordinatenachse des Lebens in der Ecke der statistischen Leid-Häufung steckst, dann haut's dir halt öfter die Beine weg. Obwohl du es weder provoziert noch "verdient" hast.
Mein Freund hat's wohl irgendwie in diese mörderische Ecke geschafft. Gerade im letzten Jahr hat er sich wieder hochgerappelt und sich eher Anderes "verdient" als diese schreckliche Nachricht so kurz vor Weihnachten. Aber es scheint nicht aufzuhören.
Und weil Glück so ein flüchtiges Gut ist, ist Ihre Methode, sich dessen bewusst zu werden und die Abwesenheit von Leid mit den geliebten Menschen zu genießen, so oft es geht, die einzig Richtige.
Marv (Gast) - 8. Dez, 14:18
Es ist genau so schön wie es selten ist, dass man diesbezüglich jemanden mit der gleichen Sichtweise "trifft".
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