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Montag, 21. September 2009

Eichelregen und Bucheckernmonsun

In herbstlichen Zeiten wie diesen muss man immer damit rechnen, dass sich die fallenden Eicheln einen Spaß daraus machen, unschuldige Waldläufer exakt auf die Mitte ihrer Schädeldecke zu treffen. Spätestens beim dritten Treffer vermuten auch ansonsten nicht paranoide Zeitgenossen, dass sich oben in den Baumwipfeln irgendjemand heimlich durch die Äste schwingt und uns gelegentlich aus niederen Beweggründen bewirft. Ich zumindest war bislang fest davon überzeugt.

Gestern jedoch bekam ich erste Zweifel an dieser These. Je tiefer ich nämlich in den Herbstwald eintauchte, desto stärker wurde ein seltsames Geräusch, das zuerst klang wie ein sanft beginnender Floridaregen. Vereinzelte dumpfe Einschläge auf weichem Waldboden, abgelöst durch kecke Klock-klock-klocks von über Baumstamm-Bande spielenden Nussfrüchten, gefolgt von einem immer stärker werdenden Surren, Rauschen und geheimnisvollen Prasseln.

Es war nicht der ganze Wald. Bei weitem nicht. Aber eine bestimmte, verschworene Gruppe von Bäumen hatte beschlossen, dass es Zeit wäre für das große Rauschen. Alles war präzise geplant. Einer fing an und gab das Zeichen. Und wie in einer langgezogenen Welle setzen sich um dieses Zentrum herum die Bäume in Bewegung, ächzten kurz, streckten sich durch, schüttelten sich und ließen dann auf Kommando ihre Eicheln und Bucheckern fallen.

15 Minuten dauerte der plötzliche Eichelregen und Bucheckernmonsun. Dann wurde es stiller. "Eicheln Stop!" rief ich vorlaut dem Kommandobaum zu. Der Wald verstummte. "Und da sagt man immer, Mensch und Natur verstehen sich nicht", dachte ich und wandte der Kommandoeiche den Rücken zu. Dann bekam ich die vierte Eichel auf den Kopf. Ich denke, Eichen sind nicht sehr empfänglich für Ironie.

Neon!

In a neon wilderness

he was restless

Come On

and tune in to the bittersweet symphony

Sonnet

Life is either a daring adventure or nothing. To keep our faces toward change and behave like free spirits in the presence of fate is strength undefeatable.”

(Helen Keller - American Author and Educator who was blind and deaf. 1880-1968)



neonwilderness[AT]ymail[DOT]com

Weeping Willow

Quasi Bates Hotel in...
Quasi Bates Hotel in Neuauflage.
Mahakala - 17. Dez, 17:03
Also bei mir ist sie...
Also bei mir ist sie auch nicht. Hoffentlich ist sie...
NeonWilderness - 17. Dez, 16:42
Mein
ist Frau Araxe jedenfalls nicht. Geringelt oder ungeringelt.
pathologe - 17. Dez, 16:19
Sein oder nicht Sein,...
Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage ...
Mahakala - 17. Dez, 15:58
Frau Araxe ringelt doch...
Frau Araxe ringelt doch nicht mehr - die ist jetzt...
NeonWilderness - 17. Dez, 15:34
durchringeln etwa?
durchringeln etwa?
pathologe - 17. Dez, 15:26
Mein Gott, dieses Blog...
Mein Gott, dieses Blog stürzt ins Bodenlose! Wenn...
NeonWilderness - 17. Dez, 15:23
Nicht ohne meine Ringelsocken!
Nicht ohne meine Ringelsocken!
Mahakala - 17. Dez, 15:15

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Zuletzt aktualisiert: 17. Dez, 17:03

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